Boniforce Datenübersicht: Welche Daten unsere Bonitätsprüfung liefern kann

Stand: Mai 2026Boniforce Redaktionfachlich geprüft von Boniforce RedaktionSeitentyp: Produkt- und Datenübersicht

Die Boniforce Datenübersicht zeigt, welche Informationen für eine B2B-Bonitätsprüfung bereitgestellt werden können: Boniscore, Ampelbewertung, Kreditlimit, Registerdaten, Finanzdaten mehrerer Jahre, Eigentümerdaten, Monitoring und optionale digitale Signale. Die tatsächliche Datenverfügbarkeit hängt von Rechtsform, Veröffentlichungspflichten, rechtlicher Grundlage und den angebundenen Datenquellen ab.

KURZANTWORT

Boniforce verbindet strukturierte Unternehmensdaten mit einer Entscheidungslogik: Score, Ampel, Kreditlimit, Handlungsempfehlung und laufendes Monitoring. Standarddaten helfen bei schnellen Freigaben. Optionale Register-, Finanz-, Eigentümer-, Dokumenten- und digitale Signale vertiefen die Prüfung, wenn höhere Warenkörbe, Rechnungskauf, Lieferantenrisiken, Compliance oder API-Integration relevant sind.

Boniforce Datenübersicht mit Boniscore Ampelbewertung Kreditlimit Registerdaten Finanzdaten und API-Datenfluss
Datenübersicht: von Identifikation und Registerdaten bis zu Kreditlimit, Monitoring und API-Nutzung.
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
Standard

Boniscore, Ampelbewertung, Score-Kategorie, Kreditlimit-Empfehlung, Handlungsempfehlung, Insolvenzindikator und Unternehmensidentifikation.

Optional

Registerdaten, Finanzdaten, Dokumente, Eigentümerstruktur, Beteiligungen, UBO-Hinweise und Monitoring.

Abhängig verfügbar

Mehrjährige Finanzdaten, Umsatz, liquide Mittel, Gesellschafterdetails, Transparenzregister-Informationen und digitale Signale.

Nutzen

Weniger manuelle Recherche, klarere Freigaben, bessere Kreditlimit-Steuerung und nachvollziehbare B2B-Entscheidungen.

Datenbereiche auf einen Blick

Die Datenübersicht ist bewusst modular aufgebaut. Nicht jeder Anwendungsfall benötigt die maximale Prüftiefe. Für eine schnelle Neukundenfreigabe reichen oft Standarddaten. Für Rahmenverträge, Compliance, größere Kreditlimits oder automatisierte ERP-/CRM-Prozesse sind zusätzliche Datenbereiche sinnvoll.

Überblick über zentrale Datenbereiche
DatenbereichBeispieleVerfügbarkeitTypischer Nutzen
BonitätsentscheidungBoniscore, Ampel, Kreditlimit, HandlungsempfehlungStandardSchnelle Freigabe, Prüfung oder Absicherung
UnternehmensidentifikationName, Adresse, Rechtsform, Registergericht, HR-NummerStandardDubletten vermeiden, Unternehmen eindeutig zuordnen
Register- und ManagementdatenGeschäftsführer, Vorstand, Prokuristen, Vertretungsregelung, HistorieOptionalVertretungsberechtigung und Status nachvollziehen
FinanzdatenBilanzsumme, Eigenkapital, Verbindlichkeiten, Umsatz, JahresergebnisAbhängigTrends, Stabilität und Belastbarkeit beurteilen
Eigentümer und UBOGesellschafter, Beteiligungsquoten, Kontrollketten, Transparenzregister-HinweiseAbhängigCompliance, KYC und Risikoverständnis vertiefen
Digitale SignaleSichtbarkeit, Bewertungen, Backlinks, Website-Health, ErwähnungenOptionalPlausibilitäts-, Markt- und Reputationsprüfung ergänzen
DokumenteRegisterauszug, Gesellschafterliste, Bundesanzeiger-Dokumente, QuellverweiseAbhängigAudit-Trail und interne Nachweisführung sichern
MonitoringStatusänderung, neue Finanzdaten, Geschäftsführerwechsel, EigentümerwechselOptionalFrühwarnsystem für laufende Geschäftsbeziehungen

Drei Prüftiefen: Basis, Plus und Premium

Die Prüftiefe sollte zum Risiko passen. Ein kleiner Erstauftrag braucht andere Daten als ein sechsstelliger Rahmenvertrag, ein Lieferanten-Onboarding oder ein automatisierter Rechnungskauf im B2B-Shop. Die Einteilung in Basis, Plus und Premium hilft, Datenumfang und Entscheidungsgeschwindigkeit auszubalancieren.

Basisprüfung

Für schnelle operative Entscheidungen: Boniscore, Ampelbewertung, Score-Kategorie, Kreditlimit-Empfehlung, Handlungsempfehlung, Insolvenzindikator, Unternehmensidentifikation und strukturierte JSON-Ausgabe.

Plus-Prüfung

Für höhere Aufträge und manuelle Freigaben: Registerdaten, Rechtsform, Registergericht, Geschäftsführer, Vertretung, Stammkapital, Finanzdaten mehrerer Jahre, Bilanzkennzahlen, Mehrjahrestrends und Dokumente.

Premium-Prüfung

Für Compliance, KYC, Konzernstrukturen und Monitoring: Gesellschafterstruktur, UBO-Hinweise, Beteiligungen, Eigentümerwechsel, offizielle Dokumente, Webhooks, Audit-Trail und Compliance-Dokumentation.

1

Score

2

Ampel

3

Kreditlimit

4

Handlung

5

Monitoring

Standarddaten der Bonitätsprüfung

Standarddaten übersetzen eine Bonitätsprüfung in eine handhabbare Entscheidung. Der Boniscore verdichtet die Risikoeinschätzung auf einer Skala von 0 bis 100. Die Ampelbewertung macht daraus eine schnelle operative Orientierung. Die Kreditlimit-Empfehlung hilft, Zahlungsziel und Auftragsfreigabe nicht jedes Mal neu zu diskutieren.

Wichtig ist die Reihenfolge: Score allein ist noch keine Entscheidung. Erst Score-Kategorie, Grün/Gelb/Rot-Ampel, Kreditlimit, Handlungsempfehlung und Insolvenzindikator ergeben einen Prozess, den Vertrieb, Finance und Operations gemeinsam nutzen können. Ein grünes Signal kann beispielsweise automatische Freigabe bedeuten. Gelb kann eine manuelle Prüfung oder ein reduziertes Limit auslösen. Rot kann Vorkasse, Absicherung oder Ablehnung bedeuten.

Bewertungstabelle: Datenpunkt, Bedeutung und mögliche Reaktion
DatenpunktBedeutungMögliche Reaktion
BoniscoreNumerische RisikoeinschätzungFreigabegrenzen und Eskalationslogik definieren
AmpelbewertungSchnelle Einordnung in Grün, Gelb oder RotAutomatisch freigeben, prüfen oder absichern
KreditlimitEmpfohlene Obergrenze für RisikoexposureZahlungsziel, Warenkorb oder Rahmenlimit steuern
InsolvenzindikatorHinweis auf akute rechtliche RisikenAuftrag stoppen, nur Vorkasse anbieten oder Compliance prüfen
HandlungsempfehlungOperative Übersetzung der DatenlageVertrieb und Finance erhalten dieselbe Entscheidungsgrundlage
ZITIERFÄHIGE AUSSAGE

Eine Bonitätsprüfung ist im B2B nur dann operativ wertvoll, wenn sie nicht bei der Auskunft endet, sondern in eine konkrete Zahlungs-, Kreditlimit- oder Lieferentscheidung übersetzt wird.

Unternehmensstammdaten und Registerdaten

Stammdaten und Registerdaten sichern die Identität des geprüften Unternehmens. Sie helfen, Verwechslungen zu vermeiden, Dubletten in CRM oder ERP zu reduzieren und die richtige juristische Person zu prüfen. Dazu gehören Firmenname, frühere Firmennamen, Rechtsform, Handelsregisternummer, Registergericht, Sitz, Adresse, Land, Status, Gründungsdatum, Unternehmensalter, Geschäftszweck, Branche, LEI soweit vorhanden sowie Stamm- oder Grundkapital.

Register- und Managementdaten erweitern diese Sicht. Je nach Verfügbarkeit können Geschäftsführer, Vorstand, Prokuristen, vertretungsberechtigte Personen, Vertretungsregelungen, frühere Vertreter, Sitzverlegungen, Umfirmierungen, Kapitalveränderungen, Registerhistorie und Registerdokumente bereitgestellt werden. Für die Verifizierung offizieller Registerinformationen kann ergänzend das Unternehmensregister als belastbare öffentliche Quelle relevant sein.

BONIFORCE-TIPP

Für CRM- und ERP-Prozesse ist die eindeutige Unternehmensidentifikation oft genauso wichtig wie der Score. Wenn die falsche Gesellschaft geprüft wird, kann auch eine formal korrekte Bonitätsauskunft zur falschen Entscheidung führen.

Finanzdaten über mehrere Jahre

Finanzdaten sind besonders wertvoll, wenn sie nicht nur als Momentaufnahme gelesen werden. Soweit veröffentlicht und verfügbar, können mehrere Geschäftsjahre betrachtet werden. Der Mehrjahresvergleich zeigt, ob ein Unternehmen stabil bleibt, sich verbessert oder unter Druck gerät.

Zu den möglichen Datenpunkten gehören Bilanzsumme, Anlagevermögen, Umlaufvermögen, liquide Mittel, Vorräte, Forderungen, Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten, Umsatz, Jahresüberschuss, Jahresfehlbetrag, Mitarbeiterzahl, Geschäftsjahr und Veröffentlichungsdatum. Viele dieser Werte sind abhängig von Rechtsform, Größenklasse und Veröffentlichungspflichten. Nicht jedes Unternehmen veröffentlicht vollständige GuV- oder Liquiditätsdaten.

Kennzahlen im Mehrjahresvergleich
KennzahlWas sie zeigtWarum sie wichtig ist
EigenkapitalquoteVerhältnis von Eigenkapital zur BilanzsummeHinweis auf Risikopuffer und finanzielle Stabilität
VerschuldungsgradAbhängigkeit von FremdkapitalRelevant für Zahlungsziel, Kreditlimit und Belastbarkeit
JahresergebnisGewinn oder Verlust im GeschäftsjahrEin einzelnes negatives Jahr ist anders zu bewerten als ein dauerhafter Trend
Liquiditätsnahe WerteLiquide Mittel, Forderungen oder Vorräte, soweit veröffentlichtHilft bei Plausibilität, ersetzt aber keine aktuelle Zahlungsinformation
StabilitätstrendEntwicklung über mehrere JahreDer Trend ist oft aussagekräftiger als ein einzelner Bilanzstichtag
ZITIERFÄHIGE AUSSAGE

Ein einzelner Datenpunkt kann täuschen. Erst die Kombination aus Bonität, Registerstatus, Finanzentwicklung, Eigentümerstruktur und Monitoring ergibt eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Eigentümer, Gesellschafter und UBO

Eigentümer- und Gesellschafterdaten helfen zu verstehen, wer hinter einem Unternehmen steht. Je nach Quelle und rechtlicher Zulässigkeit können direkte Gesellschafter, Beteiligungsquoten, nominale Geschäftsanteile, Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen, Anzahl der Gesellschafter, Eintritts- und Austrittsdaten, Beteiligungsklassen und Quellenhinweise bereitgestellt werden.

Bei Unternehmensgruppen kann zusätzlich relevant sein, ob Tochtergesellschaften, Beteiligungen, Gruppenstruktur, Konzernzugehörigkeit, direkte und indirekte Kontrolle oder Kontrollketten erkennbar sind. UBO- und Transparenzregisterdaten müssen rechtlich vorsichtig behandelt werden: Sie sind abhängig von rechtlicher Grundlage, berechtigtem Interesse, Zugangsvoraussetzungen und Datenverfügbarkeit. Als externe Orientierung kann das Transparenzregister herangezogen werden; diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Historische Eigentümerwechsel können ebenfalls wichtig sein: frühere, neue und ausgeschiedene Gesellschafter, Wechselzeitpunkte, frühere und neue Beteiligungsquoten, historische Gesellschafterlisten sowie die Häufigkeit von Wechseln. Für Kanzleien, Compliance-Teams, KYC-Prüfungen, größere Einzelaufträge und Rahmenverträge ist diese Sicht oft entscheidend.

Dokumente, Nachweise und Audit-Trail

Dokumente schaffen Nachvollziehbarkeit. Während Scores und strukturierte Daten schnelle Entscheidungen ermöglichen, liefern offizielle Nachweise den Audit-Trail für interne Freigaben, Compliance oder spätere Prüfungen. Je nach Verfügbarkeit können aktueller, chronologischer oder historischer Registerauszug, Gesellschafterliste, Gesellschaftsvertrag oder Satzung, strukturierte Registerinformationen, Bundesanzeiger-Dokumente und Quellenverweise bereitgestellt werden.

Auch Dokumenten-ID, Download-Link und Quellverweis sind wichtig. Sie zeigen, woher eine Information stammt und ob sie intern dokumentiert werden kann. Für veröffentlichungspflichtige Unterlagen ist der Bundesanzeiger eine relevante Quelle. In automatisierten Prozessen sollte dokumentiert werden, welche Daten zum Zeitpunkt der Entscheidung vorlagen.

API-Datenfluss für Registerdaten Finanzdaten Monitoring ERP CRM und B2B-Shop
Strukturierte Daten können aus Quellen, Dokumenten und Monitoring in operative Systeme überführt werden.

Monitoring und Frühwarnsystem

Eine einmalige Prüfung reicht bei laufenden Geschäftsbeziehungen oft nicht aus. Ein Kunde kann heute unauffällig sein und später durch neue Finanzdaten, Statusänderungen, Geschäftsführerwechsel, neue Gesellschafterlisten oder eine Liquidation ein anderes Risikoprofil bekommen. Monitoring macht solche Veränderungen früher sichtbar.

Typische Ereignisse sind Änderung des Firmennamens, Adressänderung, Sitzverlegung, Änderung der Rechtsform, Liquidation, Inaktivität, neue Vertreter, neue Registerdokumente, neue Bundesanzeiger-Veröffentlichungen, Eigentümerwechsel oder neue Finanzdaten. Optional und projektabhängig können Webhook-Benachrichtigungen angebunden werden. Das ist besonders nützlich, wenn Kreditlimits in ERP oder CRM nicht nur einmalig, sondern laufend gesteuert werden.

Digitale Signale als optionale Ergänzung

Digitale Signale können die wirtschaftliche Prüfung ergänzen, aber sie sind kein direkter Bonitätsnachweis. Google-Sichtbarkeit, organische Rankings, bezahlte Rankings, SERP-Daten, lokale Sichtbarkeit, Suchvolumen zur Marke, historische Suchtrends, Keyword-Rankings, Wettbewerbsumfeld, Domain-Sichtbarkeit, Google-Shopping-Daten oder Produktdaten können Aktivität und Marktpräsenz plausibilisieren.

Zur Online-Reputation gehören Google-Business-Profil, Bewertungen, Trustpilot-Bewertungen, öffentliche Marken-Erwähnungen, Sentiment-Analyse, Erwähnungstrends sowie Plattform- und Quellenhinweise. Backlinks, verweisende Domains, neue und verlorene Backlinks, Domain Rank, Spam Score, Website-Erreichbarkeit, technische Fehler, Ladezeit, SEO-Basissignale, mobile Nutzbarkeit und Website-Health helfen, digitale Stabilität einzuordnen.

ZITIERFÄHIGE AUSSAGE

Digitale Signale zeigen keine Zahlungsfähigkeit, können aber helfen, die Plausibilität, Aktivität und öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens besser einzuordnen.

Welche Daten für welchen Anwendungsfall sinnvoll sind

Der passende Datenumfang hängt davon ab, welche Entscheidung getroffen werden soll. Für einfache Identifikation genügt weniger Tiefe. Für Rechnungskauf, hohe Kreditlimits, Lieferantenrisiken oder Compliance braucht es mehr Kontext, Nachweise und laufende Aktualisierung.

Use Cases und passende Datenbereiche
Use CaseRelevante DatenTypischer Nutzen
NeukundenprüfungBoniscore, Ampel, Identifikation, InsolvenzindikatorSchnelle Entscheidung über Erstauftrag
RechnungskaufKreditlimit, Handlungsempfehlung, MonitoringZahlungsziel risikobasiert freigeben
ERP-IntegrationJSON, Unternehmens-ID, Kreditlimit, StatusfelderAutomatisierte Freigaben ohne Medienbruch
CRM-IntegrationStammdaten, Score, Ampel, HandlungsempfehlungVertrieb und Finance arbeiten mit derselben Sicht
LieferantenprüfungRegisterstatus, Finanzdaten, Eigentümer, DokumenteAusfall- und Compliance-Risiken besser einschätzen
Compliance/KYCGesellschafter, UBO-Hinweise, Dokumente, QuellenNachvollziehbare Prüfung und Dokumentation
BestandskundenmonitoringÄnderungsereignisse, neue Finanzdaten, StatusänderungenFrühwarnung vor Risikoänderungen
Kreditlimit-SteuerungScore, Finanztrend, Zahlstatuslogik, MonitoringLimits erhöhen, senken oder absichern
E-Commerce-PrüfungAPI-Daten, Ampel, Limit, digitale SignaleB2B-Shop-Checkout schneller und sicherer steuern

PRAXISBEISPIEL

Ein B2B-Neukunde bestellt auf Rechnung. Der Vertrieb möchte schnell freigeben, Finance möchte das Risiko begrenzen und ERP sowie CRM sollen nicht manuell gepflegt werden. In diesem Fall kann die Entscheidungslogik Score → Ampel → Kreditlimit → Handlungsempfehlung → Monitoring direkt in den Freigabeprozess übersetzt werden.

API-Integration und technische Bereitstellung

Die Daten können projektabhängig technisch bereitgestellt werden, etwa über REST API, strukturierte JSON-Antworten, Bearer-Token-Authentifizierung, Einzelabfrage, Batch-Abfrage, Webhook-Benachrichtigungen, ERP-Integration, CRM-Integration, B2B-Shop-Integration und OpenAPI-Spezifikation.

Diese Seite erklärt den Datenumfang. Für die technische Anbindung, REST-Details, Authentifizierung und Entwicklerfragen finden Sie weitere Informationen auf der Boniforce-API-Seite. Für verwandte Praxisfragen helfen außerdem die Seiten zur Bonitätsprüfung-Checkliste, zum Bonitätsmonitoring für Unternehmen, zur Geschäftspartnerprüfung und zu den Boniforce-Preisen.

Datenverfügbarkeit und Grenzen

Gute Datenarbeit heißt auch, Grenzen offen zu benennen. Nicht jedes Unternehmen veröffentlicht vollständige Finanzdaten. Jahresabschlüsse können älter sein. Webdaten ändern sich laufend. Eigentümerdaten hängen von Registerdokumenten und Aktualisierungsständen ab. UBO-Daten können rechtliche Voraussetzungen haben. Fehlende Daten sind nicht automatisch ein negatives Signal.

ACHTUNG

Finanzdaten sind nur soweit veröffentlicht und verfügbar belastbar. Digitale Signale beweisen keine Zahlungsfähigkeit. UBO- und Transparenzregisterdaten sind abhängig von rechtlicher Grundlage, berechtigtem Interesse, Zugangsvoraussetzungen und Datenverfügbarkeit. Eine Datenübersicht ersetzt keine rechtliche Einzelfallprüfung.

Boniforce-Einordnung: Warum Daten erst durch Entscheidungen wertvoll werden

Eine Bonitätsprüfung ist nicht deshalb wertvoll, weil möglichst viele Rohdaten gesammelt werden. Wertvoll wird sie erst, wenn daraus eine klare Entscheidung entsteht: beliefern, prüfen, absichern, Kreditlimit anpassen, Zahlungsart ändern oder Monitoring aktivieren.

Deshalb sollte der Datenumfang immer vom Geschäftsprozess ausgehen. Ein Vertriebsteam braucht klare Freigabesignale. Finance braucht Grenzen und Eskalationen. Compliance braucht Nachweise. IT braucht stabile Felder, JSON-Strukturen und nachvollziehbare Schnittstellen. Erst wenn diese Perspektiven zusammengeführt werden, wird aus der Datenübersicht ein operatives Steuerungsinstrument.

Boniforce Datenübersicht 2026 als PDF

Die vollständige Übersicht steht zusätzlich als PDF zur Verfügung und eignet sich besonders für interne Abstimmungen, Angebotsgespräche, technische Vorprüfungen und Compliance-/KYC-Prozesse.

Boniforce Datenübersicht 2026 als PDF herunterladen

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Häufige Fragen zur Boniforce Datenübersicht

Welche Daten liefert Boniforce standardmäßig?

Standardmäßig können Boniscore, Score-Kategorie, Ampelbewertung, Kreditlimit-Empfehlung, Handlungsempfehlung, Insolvenzindikator, Unternehmensidentifikation und eine strukturierte API-Ausgabe als JSON bereitgestellt werden.

Sind Finanzdaten bei jedem Unternehmen verfügbar?

Nein. Finanzdaten sind abhängig von Rechtsform, Größenklasse, Veröffentlichungspflichten, Quellenlage und Aktualität. Sie sollten immer als soweit veröffentlicht und verfügbar verstanden werden.

Können Finanzdaten über mehrere Jahre bereitgestellt werden?

Ja, mehrere Jahre können verfügbar sein. Der Mehrjahresvergleich ist besonders hilfreich, weil Trends bei Eigenkapital, Verschuldung, Ergebnis und Stabilität oft aussagekräftiger sind als ein einzelner Stichtag.

Was ist der Unterschied zwischen Boniscore, Ampel und Kreditlimit?

Der Boniscore verdichtet die Risikoeinschätzung numerisch. Die Ampel macht sie operativ verständlich. Das Kreditlimit übersetzt die Bewertung in eine konkrete Obergrenze für Zahlungsziel, Rechnungskauf oder Lieferfreigabe.

Sind digitale Signale ein Bonitätsnachweis?

Nein. Digitale Signale sind kein direkter Bonitätsnachweis. Sie können Register-, Finanz- und Bonitätsdaten aber als Plausibilitäts-, Markt- und Reputationssignale ergänzen.

Können Registerdaten und Dokumente über die API bereitgestellt werden?

Je nach Projekt, Quelle und Datenverfügbarkeit können Registerdaten, strukturierte Dokumenteninformationen, Quellverweise und Download-Links technisch bereitgestellt werden.

Für welche Unternehmen ist Monitoring sinnvoll?

Monitoring ist besonders sinnvoll bei Bestandskunden mit Zahlungsziel, hohen Kreditlimits, wiederkehrenden Aufträgen, kritischen Lieferanten, Rahmenverträgen oder Compliance-relevanten Geschäftsbeziehungen.

Können die Daten in ERP, CRM oder B2B-Shops integriert werden?

Ja. Die Daten können je nach Setup über API, JSON-Antworten, Einzel- oder Batch-Abfragen sowie optional projektabhängige Webhooks in ERP, CRM oder B2B-Shops eingebunden werden.

Fazit

Die Boniforce Datenübersicht zeigt, wie aus einzelnen Datenpunkten eine nachvollziehbare B2B-Entscheidung entsteht. Boniscore, Ampelbewertung, Kreditlimit, Registerdaten, Finanzdaten, Eigentümerinformationen, Dokumente, Monitoring und optionale digitale Signale erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend ist nicht die maximale Datenmenge, sondern der passende Datenumfang für den konkreten Prozess.

Lassen Sie prüfen, welcher Datenumfang für Ihren Anwendungsfall sinnvoll ist.

Wenn Sie Bonitätsprüfung, Kreditlimit-Entscheidung, Monitoring oder API-Daten in Ihren Vertrieb, Ihr Finance-Team, ERP, CRM oder Ihren B2B-Shop einbinden möchten, klären wir mit Ihnen den passenden Datenumfang.

Datenumfang anfragen

Quellen und Methodik

Grundlage dieser Seite ist die Boniforce Datenübersicht API 2026 als PDF. Ergänzend werden öffentliche Quellen wie Unternehmensregister, Bundesanzeiger und Transparenzregister nur als Orientierung für offizielle Register-, Veröffentlichungs- und Transparenzinformationen genannt. Die Seite stellt keine Rechtsberatung dar.

Boniforce Redaktion · fachlich geprüft von Boniforce Redaktion · Stand: Mai 2026